Entstehungsgeschichte

Drachentanz gezeigt bei der 3. Kung-Fu Weltmeisterschaft

Drachentanz

Drachentanz gezeigt bei der 3. Kung-Fu Weltmeisterschaft

Drachentanz

Drachentanz gezeigt bei der 3. Kung-Fu Weltmeisterschaft

Drachentanz

Drachentanz gezeigt bei der 3. Kung-Fu Weltmeisterschaft

Drachentanz

Drachentanz gezeigt bei der 3. Kung-Fu Weltmeisterschaft

Drachentanz

Vor vielen hundert Jahren, irgendwo im heutigen China, gab es ein kleines, friedliches Dorf. Alle lebten in Glückseligkeit und Harmonie. Doch eines Tages wurden sie von bösen Geistern und Dämonen heimgesucht, welche Angst und Schrecken im Dorf verbreiteten. Mutige Männer versuchten wieder und wieder, diese bösen Mächte aus dem Dorf zu vertreiben, aber alle ihre Versuche scheiterten kläglich. Viele dieser tapferen Männer starben eines qualvollen Todes.

Ein kleiner, molliger Mönch, der sich zu dieser schrecklichen Zeit auch im Dorf aufhielt, sah es als seine Pflicht, den armen Dorfbewohnern zu helfen und versuchte mit kluger List, die Geister zu vertreiben. Jedoch musste auch er sich bald eingestehen, dass er gegen die bösen Geister und Dämonen nichts ausrichten konnte, denn alles, was er auch versuchte, reichte nicht aus, die bösen Mächte endgültig aus dem Dorf zu vertreiben. So beschloss der kleine Mönch, sich auf den Weg zu machen, um in den hohen Himmelsbergen den dort lebenden Drachen aufzusuchen, von dem man sich erzählte, dass er furchtlos sei und vor nichts zurückschrecke.

Nach einer langen und mühseligen Reise auf steinigen Wegen fand der kleine Mönch den Drachen schließlich in einer Höhle mitten in den Bergen. Erschöpft trug der kleine Mönch dem Drachen seine Geschichte vor und bat ihn um Hilfe. Der Drache willigte ohne lange zu zögern ein, und so machte sich die beiden auf den Weg zurück ins Dorf.

Es war der Tag des Neumondes, an dem der Drache mit laut-wirbelnden Trommelschritten und Knallkörpern das bedrohte Dorf erreichte und die bösen Geister und Dämonen zu Tode erschreckte und ängstigte. Gleichzeitig aber kehrte Freude und Erleichterung in die Gesichter der Dorfbewohner zurück, als sie sahen, wie ein böser Geister nach dem anderen, wie ein Dämon nach dem anderen aus dem Dorf floh. Denn die laute Musik jagte ihnen einen so großen Schrecken ein, dass sie schreiend davonliefen und schworen, das laute Dorf nie wieder zu betreten. Letzten Endes standen sich nur noch die Anführer der Dämonenhorden und der Drache gegenüber und lieferten sich einen unerbittlichen Kampf auf Leben und Tod.

Schließlich aber verhalf der kleine Mönch dem Drachen zum Sieg, indem er ihm eine kleine List ins Ohr flüsterte, womit der Drache in der Lage war, die bösen Dämonen aufzufressen. Von diesem Augenblick an herrschten wieder Ruhe und Frieden in dem kleinen Dorf. Um ihrer Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen, veranstalteten die Dorfbewohner ein großes Fest für den Mönch und den Drachen. Ausgelassen tanzte alle Dorfbewohner, der kleine Mönch und der Drache zu den wirbelnden Trommelschritten.

Am nächsten Morge jedoch verließen der kleine Mönch und der Drache das Dorf wieder und kehrten gemeinsam in die hohen Himmelsberge zurück, von wo aus sie das friedliche Treiben im Dorf beobachten konnten. Daher darf bei Neujahrsfesten - aber auch bei Hochzeiten, Geburtstagen, Geschäftseröffnungen und vielen anderen wichtigen Ereignissen - der Drachentanz mit seinen laut-wirblenden Trommelschlägen und lauten Knalleffekten nicht fehlen, um die bösen Geister von uns fernzuhalten.

Außerdem heißt es, dass überall dorf, wo der Drache auftritt und tanzt, den Menschen Glück und Zufriedenheit geschenkt wird.