Tai Chi Chuan

gemeinsames Atemtraining

Tai Chi Chuan

Partnerset

Tai Chi Chuan

Unter Tai Chi Chuan (chin. 太極拳, tàijíquán) versteht man langsame meditative Bewegungen die man am besten früh morgens im Park trainiert. Tai Chi Chuan hilft die Lebensenergie Chi zu kultivieren. Neben den Hand- und Waffenformen üben wir uns auch im "Pushing Hands", einer Partnerübung, bei der trainiert wird, die Kraft des Gegners gegen diesen zu verwenden.

Tai Chi Chuan soll den Weg zur Harmonie weisen, d.h. ein Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Die langsamen Bewegungen sind leicht zu lernen, und es wird der ganzen Körper trainiert.

Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne. - chin. Sprichwort

Zur Geschichte des Tai Chi gibt es viele verschiedene Überlieferungen. Ein alter Mönch des Shaolin Klosters konnte die harten Kampfbewegungen nicht weiter ausüben, da er einige Gebrechen hatte. Er kam zu der Überlegung, dass man auch die Techniken anders trainieren könne, um zum Ziel zu gelangen. Also übte er die Techniken betont, und versuchte durch runde und ausweichende Bewegungen seine ihm fehlende Kraft zu ersetzen, was ihm auch nach jahrelangem Training gelang.

Über die Jahrhunderte hinweg entwickelten sich verschiedene Stile, die aber ein und dasselbe Ziel verfolgten: Den Körper zu trainieren und ihn gesund zu halten. Ein weiterer Punkt ist auch das Training zur Selbstverteidigung und die Meditation.

Chi ist die innere Kraft, die Lebensenergie eines Menschen. Es ist die Kraft, die den Körper bei Verletzungen und Krankheiten heilt. Sie befindet sich drei fingerbreit unter dem Nabel (Tan Tien). Diese Kraft kann man aufladen wie eine Batterie und bei Gebrauch abrufen.

Tai Chi Chuan nennt man auch die Kampfkunst, die mit vier Unzen eine Tonne ablenkt.